Insekten

Die lockeren sandigen Böden in großen Teilen der Obertshausener Gemarkung bieten Lebensraum für im Boden nistende Insekten und deren Parasiten – sowohl an Ruderalstandorten als auch in Hausgärten.

Sandbienen graben in warmen und besonnten Böschungen kleine Röhren, in denen sie ihre Eier ablegen. Solche Stellen erhalten wir durch Beseitigung von Pflanzenaufwuchs und Lockerung des Bodens.

Weiteren Arten kann mit dem Aufhängen von Brutkästen und Insektenhölzern geholfen werden.

So haben wir an Waldrändern mehrere große Kästen für Hornissen installiert.

Für die Florfliege wurde in der Obstwiese am Gräbenwäldchesfeld ein Nistkasten aufgehängt.

Insektenhölzer, die unterschiedliche Bohrungen für die Eiablage von Schlupfwespen und anderen solitär lebenden Insekten aufweisen, fördern diese Tiere.
Solche Nistblöcke können an sonnigen, windgeschützten Stellen in jedem Garten aufgehängt werden.

Mit der Anlage von Blumenwiesen und dem Pflanzen blütenreicher Sträucher, wie z.B. dem Sommerflieder, kann jeder Gartenbesitzer zum Schutz der heimischen Schmetterlinge beitragen.

So groß wie ein Fingernagel – der Schmalflügelige Pelzbienenölkäfer.

Aktuelles und Berichte

28.08.2013:
Die farbenprächtige Raupe des Weidenbohrers

18.08.2011: Libellenvielfalt am Angelweiher
16.08.2011: Libellen an der Rodau
17.07.2009: Der Große Rosenkäfer ist vom Aussterben bedroht
08.04.2009: Wildbienen brauchen unsere Hilfe!
27.09.2008: Die Efeu-Seidenbiene, eine besondere Wildbienenart
29.08.2008: Seltsame Missbildungen an Eicheln
25.08.2008: Eine der schönsten einheimischen Spinnen - die Wespenspinne
15.06.2008: Schwalbenschwanzraupe im Garten entdeckt
Invasion der frühen Heidelibelle in der Untermainebene im Jahr 2007
Die Geschichte von Sitaris mularis –Schmalflügeliger Pelzbienenölkäfer
Sandbienen besiedeln warme Böschungen
Hilfe für die Hornisse